Superlativduo - Canon EOS 500D 18-200
Spiegelreflexkamerawelt versus Canon EOS 500D 18-200
Was kommt dabei heraus, wenn eine handliche Kamera und ein Objektiv mit einem extra großen Brennweitebereich wie bei der
Canon EOS 500D 18-200 miteinander kombiniert werden? Die perfekte Ehe? Ein Aufwand-Nutzen-Verhältnis mit Vorbildwirkung? Oder einfach nur eine gelungene Symbiose aus Leichtigkeit und Leistung? Nichts von alledem. In Wahrheit ist es einfach der Superlativ der Praxistauglichkeit. Der Hintergrund ist fundamental einfach: Das Objektiv macht das Bild. Nicht ausschließlich. Aber die Qualitätsunterschiede sind im Niedrigpreisbereich bei Objektiven erkläglicher.
Profis tendieren zu den teuren und schweren Superkameras. Es geht dann meist um hundertprozentig aufeinander abgestimmte Technik. Optimieren auf das Maximum. Vor gar nicht allzu langer Zeit lag das technische Maximum von Spiegelreflexkamerabodys irgendwo in dem Bereich, womit sich heute simple Kompaktkameras auf der Ladentheke langweilen. Es gab Top-Fotografen, die mit, aus heutiger Sicht, schlichter Fototechnik professionelle Aufnahmen schossen. Nicht einige. Alle.
Belichtungsmessung mit Hilfe von Integralrechnung und PictBridge-Druckeranschluß. Neuere technologische Errungenschaften wie diese können das Bild aufwerten - eine Garantie gibt es allerdings nicht. Die geniale Grundidee der Spiegelreflexkamera, wobei der Sucher das durch den Spiegel oder ein Prisma projizierte Objektivbild wiedergibt, zieht sich dieser Tage wie damals durch alle Modelle. Selbst preiswerte digitale Spiegelreflexkameragehäuse wie das der
EOS Canon 500D warten mit Hochleistungstechnik in allen wichtigen Bereichen der Digital-Fotografie auf, wie z.B. Hochauflösung, blitzschneller Autofocus oder ultraintelligente Belichtungsmessung.
Ähnlich dem Spiegelreflexeffekt hält sich die Benutzung aufwendiger Objektive als eine Art Konstante in der Erfolgsgeschichte der Spiegelreflexkamera. Aus gutem Grund. Bessere Objektive lassen tendenziell mehr Licht durch und erlauben damit atmosphärische Aufnahmen auch in ungünstigen Lichtverhältnissen. In der Regel wird ein ordentlicher Aufwand betrieben, um Linsenfehler zu korrigieren. Und mit ganz viel Glück läßt ein ausladender Brennweitebereich unendlich großen kreativen Spielraum. So wie es bei dem
Canon EOS 500D 18-200 System der Fall ist. Eben noch eine Weitwinkelaufnahme mit in den Himmel stürzenden Fluchtpunktlinien mit dem Eiffelturm im Visier geschossen, um anschließend die rostige Niete auf der ersten Plattform in Großaufnahme zu dokumentieren. So schön kann Flexibilität sein. Und der Nutzen liegt klar auf der Hand: Weniger Objektivwechsel, mehr technische Kontinuität.
Nutzen knallhart aufgedeckt
In der Praxis werden die allerwenigsten Spiegelreflexkamerabesitzer mit einem 18-200er häufig das Objektiv wechseln. Wer jetzt zögernd den Kopf schüttelt, benutzt seine Kamera beruflich mindestens 6 Stunden am Tag oder besaß noch nie ein äquivalentes Objektiv. Klingt auf jeden Fall wie eine langfristige Investition. Und so ist es auch. Es spricht nichts dagegen, die Spiegelreflex zuerst mit einem Objektiv kleinerer Brennweitevarianz auszurüsten, um sie dann später zu erweitern oder komplett umzusteigen. Für die volle Bequemlichkeit und Flexibilität richtet der clevere EOS500D-Fotograf aber seine Kamera direkt mit dem Objektiv 18-200 ein. Das ist langfristig kostengünstiger.
Da die EOS500D keinen vollformatigen, sondern einen kleineren Bildsensor besitzt, zeichnet dieser im Vergleich zum Kleinbild quasi nur einen Aufschnitt auf. Dadurch wird ein mit der EOS 500D und mit dem 18-200er Objektiv bei 200 mm Brennweite aufgenommenes Motiv ungefähr genauso vergrößert, als würde es bei einer kleinbildformatigen Kamera mit einem Objektiv von 300 mm Brennweite aufgenommen. Mit anderen Worten: das Bildsensorformat wirkt wie eine zusätzliche Vergrößerung. Als ob ein Objektiv mit größerer Brennweite verwendet wird. Ohne 300 mm-Objektive schlechtmachen zu wollen... die können schon ganz schöner Ballast sein - ausladend und gewichtig. Gut, daß die Masse des besagten Objektivs nur maximal 200mm Brennweite liefert entsprechend kompakt ist. An der Stelle soll allerdings nicht verschwiegen bleiben, daß auch die minimale Brennweite etwa um den Faktor 1,5 auf 28 mm vergrößert betrachtet werden muß, um sie in den Vergleich mit dem Kleinbildkameraformat unterzubringen. Wobei selbst diese Mindestbrennweite künstlerisch anspruchsvolle Weitwinkelaufnahmen erlaubt.
Das Objektiv gestattet den Wechsel zwischen manueller und automatischer Fokussierung, wobei die 500D den automatischen ganz und gar selbständig steuert und im objektbezogenen Modus blitzschnell an die Raumänderung eines beweglichen Objektes anpaßt. Für die Wahl der Brennweite wird ein Drehgriff im Objektiv verwendet, der sowohl bei der automatischen als bei der manuellen Fokussierung gleich funktioniert. Sehr effizient im Vergleich zu irgendwelchen Drehschaltern und Druckknöpfchen wie sie in Kompaktkameras verbaut werden. Die manuelle Fokussierung gestattet das Scharfstellen über einen zweiten Drehgriff. Nach einer kurzen Eingewöhnung ist die Wahl des Fokussierungsmodus, der Vergrößerung und das Scharfstellen eine Sache von Augenblicken.
Wird die 500D für Videoaufnahmen benutzt, erweist es sich am sinnvollsten, manuell zu fokussieren. Die Geräusche des Autofocus würden sonst in der Tonspur der Aufnahme hörbar unangenehm auffallen und außerdem läßt sich beim Videomodus auch nicht auf ein Objekt ständig automatisch nachfokussieren. Trotzdem ist gerade das 18-200er Objektiv sehr gut für Videoaufnahmen geeignet. Der umfangreiche Brennweitebereich bietet nämlich am besten die Möglichkeit, die Schärfentiefe aktiv zu beeinflussen. Bewegliche Objekte werden bevorzugt mit großer Blendenzahl und kurzer Brennweite aufgenommen, um mit der maximalen Schärfentiefe geringsten Aufwand in das Scharfstellen zu stecken. Relativ fixen Videoaufnehmen kann man dagegen "mehr Leine lassen" und mit einer geringen Schärfentiefe die akzentuierenden, verschwommenen Hintergründe erzeugen, die durch den Einsatz von großen Brennweiten besonders gefördert wird.
Die Kombination aus dem 18-200 Objektive mit einer 500D ist einfach zu sexy um ignoriert zu werden. Leider nutzen furchtbar wenige Fotografen, egal ob Amateur oder Profi, dieses Gespann mit allen seinen Vorteilen. Begehen Sie nicht den gleichen Fehler. Machen Sie so dieses Dream Team der Fotokunst ihr Eigen. Klicken Sie auf den Button oben rechts auf dieser Seite, um sich die Kamera und das Objektiv bei Amazon zu bestellen.