KomponentePreisfürVolumen (netto)(cm³)Gewicht (g)
RS-60 Canon Fernauslöser Foto via Kabel?300d-500d24,6419
KT-RC-1 Fernauslöser, Canon EOS?300d-500d, 5d ab Mark II, einige IXUS12,4812
IR Auslöser Canon RC-5?300d-500d, 5d ab Mark II, einige IXUS90,0019
Delamax für Canon Fernauslöser EOS?300d-500d, 5d ab Mark II, einige IXUS20,4040
Canon EOS Fernauslöser RC-1?300d-500d, 5d ab Mark II, einige IXUS18,0041
EOS Auslöser Kamera Delamax wie RS80 N3?EOS 1D (Mark) - 60D?35
Canon Fernauslöser EOS RS80N3?EOS 1D (Mark) - 60D60,6154


Der Canon Auslöser Unterschied

Kabelgebundene und Infrarot Canon Auslöser


Die hervorragend in der Stativfotografie zu verwendenden Canon Auslöser tummeln sich typischerweise in zwei Ausführungen auf dem Zubehörmarkt: mit Kabelverbindung und mit Übertragung per Funk, meist via Infrarot. Die Infrarotversionen haben hinsichtlich der Batterielaufzeit und Übertragungsentfernung ähnliche Eigenschaften wie TV-Fernbedienungen, die kabelgebundenen Canon Auslöser verhalten sich so, als wären sie aus der Kamera herausgezogen worden.

Der Vorteil einer Funksteuerung ist klar der verhältnismäßig große Abstand, durch den sich der Kamerabesitzer spielend auch selbst als Teil des Motivs in die Belichtung einklinken kann. In geschlossenen Räumen ermöglicht dann die Infrarotreflektion an den Wänden sogar Ganzkörperfotografie, ohne daß der Fernauslöser auf dem Foto auftaucht. Das dickste Minus der IR Auslöser ist hingegen ihre extra Batterieaufnahme. Auch wenn es sich dabei in der Regel um preiswerte Standardzellen handelt, drücken die Energiespeicher doch auf das Gewicht. Und ja, es geht immer nur um ein paar Gramm. Aber der separate Auslöser gehört praktisch ins Standardinventar jeder halbwegs sinnvollen Fotopirsch. Und über die Jahre kann da beim Gramm-per-Meter-Faktor schon ganz schön was zusammenkommen.

Das zweite Manko hat etwas mit der Arbeitsweise der Infrarotauslöser zu tun. Die Datenübertragung per IR ist nämlich nicht gerade die geeignetste, wenn viele Informationen betroffen sind. Und deshalb fokussieren die Auslöser vor jeder Aufnahme automatisch - jedenfalls im Autofocusmodus. Das Feststellen der Schärfeebene per Halbdruck würde einen kontinuierlichen Datenstrom erzeugen, der mit Infrarot anscheinend nicht zu bewältigen ist. Üblicherweise ist die Motivvorwahl, auf dessen Grundlage der Autofocus die Meßpunkte auswählt recht intelligent und deshalb sollte es sich hier um ein untergeordnetes Problem handeln. Im unwahrscheinlichen Notfall können bei den meisten Kameras die Autofocuspunkte oder gleich die Schärfenebene komplett manuell eingestellt werden.

Des einen Leid ist des anderen Leid. Und so erfreut sich der Kameraprofi an der Leichtigkeit und Authentizität eines kabelgebundenen Fernauslösers. Das bedeutet, daß die Gerätchen im Handgepäck fast nicht auffallen und daß das Halbruckscharfstellen funktioniert. Auf der anderen Seite schafft ein Kabel eine Verbindung zur Digitalkamera, die Minimalvibrationen übertragen kann und den Aktionsradius einschränkt.

Noch ein Wort zur Wahl des Herstellers: In vielen Fällen werden Zubehörteile, die ursprünglich direkt von Canon angeboten werden, auch von Drittherstellern imitiert. Häufig sind diese Produkte leichter, kleiner, billiger oder kommen mit Extras wie zum Beispiel Taschen daher. Im Grunde ist die Wahl des Herstellers Geschmackssache. Aber da Canon bemüht ist, gerade Fernauslöser in den Serien immer wieder zu verwenden, haben Imitatehersteller über die Zeit reichlich Gelegenheit, ihre Produkte zu optimieren. Es kann sich also durchaus lohnen, auch einen Auslöser "aus der zweiten Reihe" in Betracht zu ziehen.

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